Hunting Simulator 3 Colorado: Karten- und Wildtierführer
Erkunde Colorado in Hunting Simulator 3 mit einem Leitfaden zu den 19 Tierarten, sieben Biomen, der Trophäenjagd und den Änderungen zum Release. Plane bessere Jagden auf Wapitis und Maultierhirsche.
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Colorados Kartengröße und Tierwelt
Colorado bietet dir in Hunting Simulator 3 rund 100 km² Jagdgebiet und 19 Tierarten. Berge, offene Graslandschaften und dichte Wälder sorgen für sehr unterschiedliche Bedingungen beim Entdecken und Anpirschen. Wenn du weißt, wo du freie Sicht hast und wo Pflanzen deinen Blick versperren, kannst du deine Annäherung planen, bevor ein vielversprechendes Tier weiterzieht.
Colorado ist neben Texas eine der beiden Jagdregionen, die zum Release verfügbar sind. Du kannst das Gebiet zu Fuß oder mit einem Geländefahrzeug erkunden, regionale Missionen und Aufträge erledigen und deinen Jagdhund mitnehmen.
Zur Tierwelt des Reservats gehören Rocky-Mountain-Wapitis, Amerikanische Schwarzbären, Eselhasen, Grauwölfe und Bisons. Auch Maultierhirsche und Dickhornschafe bieten Trophäenjägern reichlich Ziele.
In Colorado leben 19 Tierarten; die insgesamt 37 Arten des Spiels verteilen sich auf beide Startregionen. Behalte diesen Unterschied im Kopf, wenn du dein nächstes Jagdgebiet auswählst.
Offizielle Seite: Hunting Simulator 3 (store.steampowered.com)
Colorados sieben Biome
Die Landschaft bestimmt, wie weit du sehen kannst und wie vorsichtig du dich bewegen musst. Colorado umfasst sieben unterschiedliche Lebensräume:
Colorados sieben Biome
- Alpine: Zerklüftetes Hochgebirgsgelände mit spärlicher Vegetation und weitem Ausblick. Suche die offenen Flächen ab, bevor du sie überquerst.
- Turf Zones: Tief gelegene Feuchtgebiete mit zahlreichen Tierspuren. Verringere dein Tempo und untersuche die Fährten, während du durch diese Gebiete pirschst.
- Lodgepole: Wälder mit hohen, schlanken Bäumen, die deine Sicht einschränken. Prüfe die Lücken zwischen den Stämmen, bevor du weitergehst.
- Aspen: Wälder mit goldener Herbstfärbung und ruhiger Atmosphäre. Suche deine Umgebung immer wieder ab, da sich die Sichtachsen ständig verändern.
- Grasslands: Offenes Gelände, in dem du Tiere aus großer Entfernung entdecken kannst. Mache dein Ziel ausfindig, bevor du deine Annäherung planst.
- Shrubland: Übergangsgelände mit einer Mischung aus freien Sichtachsen und schützender Vegetation. Prüfe deine Schussbahn, bevor du Stellung beziehst.
- Spruce Forests: Dichte, dunklere Wälder, die genaues Beobachten verlangen. Bewege dich geduldig durch Bereiche, in denen Pflanzen deine Sicht versperren.
Entscheide anhand des Geländes, ob du die Entfernung weiter verkürzt oder wartest, bis das Tier eine besser einsehbare Position erreicht. Freie Sicht über Grasland erfordert eine andere Vorgehensweise als ein Ziel, das sich zwischen Fichten bewegt.
Deine Sichtbarkeit, deine Geräusche und dein Geruch beeinflussen, ob ein Tier dich bemerkt. Vegetation allein deckt nicht alle Aspekte des Anpirschens ab. Achte auf alle drei Faktoren, während du dich einer Herde näherst.
Die Karte im Spiel bietet außerdem eine einfache Wettervorhersage. Prüfe sie bei der Planung deines Jagdausflugs; das Wetter lässt sich nicht manuell steuern.
Jagd auf Wapitis, Maultierhirsche und Dickhornschafe
Colorado bietet sowohl Gelegenheiten für die Büchsenjagd als auch für die Bogenjagd auf kurze Distanz. Passe dein Vorgehen an die Position des Tieres und die verfügbare Schussbahn an.
Jagd auf Wapitis, Maultierhirsche und Dickhornschafe
Rocky-Mountain-Wapitis
Wapitis sind ein besonders reizvolles Ziel für die Trophäenjagd, doch ein großes Geweih ist nur ein Teil der Entscheidung. Durch SimFauna wachsen und altern die Tiere, während ihre Genetik das Trophäenpotenzial beeinflusst.
Vergleiche Alter und Entwicklung eines Tieres, bevor du schießt. Lässt du einen jüngeren Hirsch am Leben, hat er mehr Zeit, sich zu entwickeln. Das Alter allein bestimmt jedoch nicht seine spätere Trophäenqualität.
Warte bei Büchsenschüssen, bis das Tier stehen bleibt und einen günstigen Schusswinkel bietet. Verkürze bei der Bogenjagd vorsichtig die Entfernung, statt nur wegen eines beeindruckenden Hirsches einen zu weiten Schuss zu riskieren.
Maultierhirsche
Mit Lockrufen kannst du einen Maultierhirsch in Bogenreichweite bringen. Wähle eine Position mit freier Sicht auf seinen Annäherungsweg, benutze deinen Wildlocker und warte auf eine freie Schussbahn.
Beobachte das Tier, statt dich darauf zu verlassen, dass die Vegetation in deiner Nähe dich verbirgt. Sichtbarkeit, Geräusche und Geruch spielen weiterhin eine Rolle, selbst wenn du neben einem Baum oder hinter einem Gebüsch stehst.
Dickhornschafe
Bei der Jagd auf Dickhornschafe hast du es mitunter mit Felsvorsprüngen und größeren Schussentfernungen zu tun. Prüfe vor dem Schuss sowohl die Position des Tieres als auch das umliegende Gelände.
Merke dir genau, wo das Schaf stand und wohin es sich anschließend bewegt hat. Selbst nach einem erfolgreichen Schuss kann die Vegetation ein erlegtes Tier schwer erkennbar machen.
Auch Raubtiere sind Teil des Ökosystems im Reservat. Behalte die Tiere in der Umgebung im Blick, während du deinen Schuss vorbereitest, besonders wenn sich Wölfe in der Nähe einer Herde aufhalten.
Tiere verfolgen und Trophäenwertungen verstehen
Colorados Tiere bleiben durch SimFauna in der Spielwelt erhalten und entwickeln sich weiter. Deshalb lohnt es sich bei der Trophäenjagd, ein bestimmtes Exemplar gezielt zu verfolgen.
Tiere verfolgen und Trophäenwertungen verstehen
Halte an einer Spur die Taste für „Untersuchen“ gedrückt, um ein bestimmtes Tier zu verfolgen. Diese Fährtenfunktion kam mit der Vollversion hinzu und ist besonders hilfreich, wenn mehrere Tiere dasselbe Gebiet durchquert haben.
Nimm deinen Jagdhund mit, damit er dir beim Entdecken von Spuren und beim Verfolgen von Fährten hilft. Über das Befehlsrad kannst du ihn während der gesamten Jagd anweisen.
Sieh dir nach dem Bergen eines Tieres die Schussinformationen an, bevor du erneut aufbrichst. Sie zeigen dir den Unterschied zwischen dem beabsichtigten und dem tatsächlichen Treffer.
Die Trophäenberechnung orientiert sich an der Boone-&-Crockett-Wertung, bildet dieses System aber nicht exakt nach. Eine separate Einstellung für die Boone-&-Crockett-Wertung gibt es nicht.
Halte dein erlegtes Tier mit dem Fotomodus direkt am Fundort fest. Zum Release lassen sich erlegte Tiere nicht in Pose bringen. In deiner anpassbaren Jagdhütte kannst du deine Trophäen zwischen den Jagdausflügen ausstellen.
Deine Ausrüstung für Colorado vorbereiten
Das Arsenal umfasst Büchsen, Flinten, Bögen und Armbrüste lizenzierter Hersteller. Richte deine Ausrüstung nach den Tierarten aus, die du jagen möchtest, und nach den Entfernungen, die dich auf deiner Route erwarten.
Mit Büchse und Bogen bist du sowohl für offenes Gelände als auch für Begegnungen auf kurze Distanz ausgerüstet. Schieße nur auf Entfernungen und mit einem Zielbild, bei denen du sicher treffen kannst.
Prüfe die Kompatibilität, bevor du Ausrüstung doppelt kaufst:
- Mit dem Kauf einer Waffe schaltest du alle Kaliber frei, die diese Waffe unterstützt.
- Unterstützte Kaliber wechselst du an der Waffenwerkbank.
- Ein gekauftes Zielfernrohr oder Zubehörteil steht für alle kompatiblen Waffen zur Verfügung.
- Credits für Ausrüstung werden über alle Jagdregionen hinweg gemeinsam genutzt.
Field Points funktionieren anders: Du verdienst sie durch Ziele im Field Journal der jeweiligen Region und gibst sie für das Aussehen der dortigen Jagdhütte aus. Sowohl Credits als auch Field Points erhältst du ausschließlich durch das Spielen.
Änderungen zum Release am 29. Oktober
Mit dem Release am 29. Oktober 2026 wurden mehrere Systeme geändert, die deine Jagden in Colorado direkt beeinflussen, darunter die Fährtenverfolgung, die Wahrnehmung der Tiere und das Zielen mit dem Bogen.
| System | Änderung in der Vollversion |
|---|---|
| Fährtenverfolgung | Halte an einer Spur „Untersuchen“ gedrückt, um ein bestimmtes Tier zu verfolgen |
| Trophäenaussehen | Neue Geweihe für Wapitis, Weißwedelhirsche, Maultierhirsche und Gabelböcke hinzugefügt |
| Bogenjagd | Visieransicht und Zielen mit dem Bogen überarbeitet; abgeschossene Pfeile lassen sich wieder einsammeln |
| Tierverhalten | Wahrnehmungs- und Erkennungssysteme verbessert; Auffüllen der Herden und Verteilung legendärer Tiere optimiert |
| Karte und Tiererkennung | Übersichtlichkeit der Weltkarte verbessert; Hervorhebungen beim Entdecken lassen sich deaktivieren |
Wenn du die Demo gespielt hast, gewöhne dich zunächst an das überarbeitete Zielen mit dem Bogen, bevor du dich einem Wapiti auf kurze Distanz näherst. Auch die Wahrnehmung der Tiere wurde geändert. Achte deshalb darauf, wie Herden auf deine Annäherung reagieren.
Deaktiviere Tierumrisse und Hervorhebungen in den Einstellungen, wenn du mit weniger visuellen Hilfen spielen möchtest. Lass sie eingeschaltet, wenn du beim Kennenlernen von Colorados dichten Wäldern und wechselnden Sichtachsen zusätzliche Orientierung bevorzugst.
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